lf_pressefoto_bogenhausen_raumskizze_1KONZERT modern string quartet
INSTALLATION florian lechner

Freitag den 07. April 2017
Kunstraum Bogenhausen

Einlass und Eröffnung: 19.00 Uhr
Konzertbeginn: 19.30 Uhr
Eintritt Konzert: 10,00 €, gerne mehr!
Eintritt Installation: frei

Künstlergespräch ca. 21.00 Uhr moderiert durch WOLFGANG BINDER

Mit dem Eintrittsgeld unterstützt das Modern String Quartet eine Spendenaktion für politisch verfolgte Künstler der Hamburger Stiftung.
Die Plätze für das Konzert sind limitiert. Wir bitten um verbindliche Reservierung per mail: brima.bri@gmail.com

KONZERT
THE MODERN STRING QUARTET presents THE RITE OF SWING
Die Geburt der Moderne – A Tribute to Igor & Duke

“New music? Hell, there’s been no new music since Stravinsky.”  Duke Ellington

Das Modern String Quartet durchbricht Mauern und Grenzen in der Musik, die normalerweise getrennt diskutiert werden: Klassik und Jazz.
Jazz und „The Rite of Spring“ – „Le Sacre du Printemps“ entstanden ungefähr zeitgleich zu Beginn des 20. Jahrhunderts, um dann den größten Einfluss auf die musikalische Entwicklung dieser Epoche zu nehmen. Beide schufen neue Wege für alle folgenden Komponisten und einten eine Leidenschaft: etwas Neues zu entdecken.

Das Modern String Quartet versucht in seinem neuen Programm „The Rite of Swing“ eine Symbiose zwischen der Musik von Stravinsky und Ellington herzustellen. Als Grenzgänger zwischen Klassik, Neuer Musik und Jazz werden diese Welten wie selbstverständlich miteinander verknüpft und in Stravinskys Werk integriert. So entsteht die Energie und Unmittelbarkeit dieses Opus Magnum auf eine ganz neue Art. In eigenen Arrangements und Kompositionen wird der Schönheit und Raffinesse von Duke Ellingtons Musik gehuldigt: THE RITE OF SWING

Die Musiker:
Joerg Widmoser, Violine, Winfried Zrenner, Violine, Andreas Hoericht, Viola, Thomas Wollenweber, Cello

Modern String Quartet – http://www.modernstringquartet.de/msq-info/

INSTALLATION
FLORIAN LECHNER presents 20170407 – Ein temporärer Eingriff in den Kunstraum

„Kunst ist auf seine Weise immer inszeniert und exponiert.“  Florian Lechner

Wo sonst die eingezogenen weißen Wände mit Kunst bespielt sind, befindet sich nichts als gähnende, tiefschwarze Leere. Nur ein elektrisches Surren durchzieht den Raum, bis plötzlich grelle Linien und Flächen das Nichts durchschneiden und den Blick in eine andere Welt aufreißen.

Lechners Blick ist der eines Bildhauers auf die Welt. Neben der Perspektive sind es unter anderem Licht und Schatten sowie Hell-Dunkel-Verläufe, die uns als Betrachter eine spezifische Räumlichkeit erfassen lassen. Lechner hebelt diese Parameter radikal aus und arbeitet aktiv damit. Im Falle der Raumskizze für den Kunstraum Bogenhausen werden hierfür Kurzdistanzprojektoren als Werkzeug eingesetzt. Der dekonstruktivistische Ansatz zieht sich wie ein roter Faden durch sein Werk. Er verschneidet Zwei- und Dreidimensionalität, verschränkt (Ab)Bild und Raum und schafft durch die entstehende vermeintliche Diskrepanz eine neue (räumliche) Qualität.

Florian Lechner unterstreicht, definiert und negiert, reißt visuell regelrecht Löcher in Wände und zieht Böden weg, bis man den Eindruck gewinnt, der komplette Raum würde explodieren.

Florian Lechner – http://www.florianlechner.eu/index.php?/pages/bio/